One and a half Dog

Was ist besser als ein Hund? Zwei Hunde.
Wie das Leben sich allerdings mit 1 ½ Hunden gestaltet, erfahrt ihr heute in unserem Blogbeitrag.

Seit Dezember 2016 wohnen Emma und Ich bei meinem Freund im schönen Altenburger Land.
Wir sind eine richtige kleine Patchwork-Familie, denn auch mein Freund brachte eine Hündin, Lotte 7 Jahre alt, mit in die Beziehung.
Lotte ist jedoch der Hund aus der früheren Beziehung meines Freundes, bei uns Menschen würde man dazu „Scheidungskind“ sagen.
Deshalb wohnt Lotte nur aller zwei Wochen bei Emma und Uns.

Viele denken Sie sicher nun, „So ein hin und her„ oder „So etwas würde es bei mir nicht geben“, ehrlich gesagt dachte auch ich am Anfang so darüber. Aber keiner möchte sein geliebtes Tier einfach aufgeben. Also geht bzw. kommt Lotte jeden Sonntag zu uns.

Im Alltag
Da Emma eine sehr aufgeschlossene junge Hündin ist freut sie sich immer sehr wenn Lotte da ist, ein ausgiebiges Spielen bleibt jedoch aus. Da Lotte lieber nur beobachtet als aktiv tätig zu sein. *schmunzel*. Aber auch das hat Emma schnell gelernt, also gibt es im Team nur ruhige Trickübungen. Was beiden viel Spaß bereitet, besonders der Teil mit den Leckerlis.

Wenn Lotte dann sonntags wieder abgeholt wird, braucht auch Emma 1-2 Stunden um das zu verstehen warum Lotte aus der Tür zwar gegangen ist aber nicht wieder durch sie hinein kommt. Aber dann gibt es eine kleine ganz persönliche Streicheleinheit für Emma und die Welt ist wieder in Ordnung.

Diese Konstellation hat aber auch positive Seiten.
Da beide Mäuse so verschieden sind, Emma verspielt/offen und ein absolutes Powerpaket und Lotte eher ruhig und etwas unsicher, haben beide auch sehr unterschiedliche Interessen. Hundewiese und spielen mit anderen Hunde ist das größte für Emma, aber für Lotte ein absoluter Horror und der pure Stress. Also fahre ich meist nur mit Emma auf die Hundewiese oder zu Hundetreffen in der Woche wo Lotte nicht bei uns ist oder mein Freund Zuhause bei Lotte bleiben kann. Den allein Zuhause lassen kommt für mich nicht in Frage und da mein Freund viel arbeiten ist (gerade in den Sommermonaten) sind wir Mädels eher auf uns allein gestellt *Frauenpower*.

Ich wollte ja immer zu Emma einen zweiten Hund, einen Hund der mit Ihr spielt und kuschelt, tut mir Emma in den Wochen wo Sie Einzelkind ist manchmal echt leid :(

Aber wir geben unser Bestes, aus der Situation das bestmöglichste raus zu holen.

Den im Leben kommt leider nun mal nicht immer alles so wie man es sich gewünscht bzw. vorgestellt hat.

Das wichtigste für uns ist, beiden ein unbeschwertes Hundeleben zu ermöglichen. Mit vielen tollen Momenten zusammen am See oder auf der Couch, Hauptsache mit viel Liebe <3

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Kommentare: 1
  • #1

    Stephanie (Dienstag, 23 Mai 2017 12:40)

    Es ist schön , dass ihr alle einen Weg gefunden habt mit der Situation umzugehen. Sowohl für die Menschen als auch für die Hunde ist es wichtig Strukturen im Alltag zu haben und Bezugspersonen auf die man sich verlassen kann. :) Ich hoffe ich muss nie vor dieser Entscheidung stehen, aber wenn dann wünsche ich mir auch so eine Lösung!