Manchmal ist weniger - Mehr!

In meiner selbst gegründeten Facebook-Gruppe „Ein Herz für Puggle“ haben wir momentan viele Neuzugänge, süße kleine Puggle Welpe und Ihre Frauchen wollen sich dort mit uns austauschen. Schnell merken Sie allerdings eins - Ja der Puggle ist seeehr agil und aufgeweckt. Mein Tipp, für die frisch gebackenen Puggleeltern ist, aus eigener Erfahrung „Manchmal ist weniger, mehr“.

 

Ich selbst weiß, im Nachhinein, dass ich damals einen großen Fehler gemacht habe. Ich habe Emma schlichtweg einfach Zuviel Aktion aufgebrummt, wenn Sie es gefordert hat.
Das Problem zeigte sich damals relativ schnell. Emma war kaum noch zu bändigen. Ruhe??? Was ist das? Ruhe hatte ich lediglich in der Zeit als sie mit einem Stück Ochsenziemer beschäftigt war. Was für einen Welpen bzw. Junghund schlichtweg zu wenig ist. Sie brauchen Ruhezeiten und sollten das von Anfang an „trainiert“ bekommen, dass ist nämlich garnicht so einfach.
Als ich durch eine Trainerin damals auf unser Problem aufmerksam gemacht worden bin, führten wir bei uns Zuhause die Haushalsleine ein. Eine kleine, leichte, 1 Meter Leine ohne Handschlaufe. Emma wurde also nach der ausgiebigen Gassi-Runde in der Wohnung an die Leine genommen und ich habe mich mit Ihr hingesetzt und wir haben die Ruhe trainiert.
Am Anfang fande Sie das allerdings garnicht toll und kaute auf der Leine herum. Mit einem einfachen Nein signalisierte ich Ihr das sie das nicht darf, ansonsten – ignorierte ich sie! Kurze Zeit später kam Emma zur Ruhe und schlief, tief und fest!
Eine, für manche, vielleicht komisch klingende Methode aber nach MEINEM Fehler hat uns das sehr geholfen. Auch das „zur Ruhe kommen“ an anderen Orten, brachte ich Emma mit der Leine sehr gut bei.

 

Emma ist nun 3 ½ Jahre alt und Sie weiß das es draußen AKTION gibt und drin eine RUHIGE Kugel geschoben wird. Natürlich hat niemand etwas gegen eine kleine Spielrunde oder Trickstunde drin. Aber das Prinzip hat Emma schnell verstanden!

Ich weiß ich bin nicht perfekt & Ja es gibt sicher einiges was ich im Nachhinein anders gemacht hätte. Aber man wächst an seinen Aufgaben und lernt aus seinen Fehlern.


Allen frisch gebackenen Hundeeltern, kann ich daher nur raten. Auch wenn Euer Welpe euch das Gefühl gibt er ist groß und alt genug 24 Stunde zuspielen und zu toben, NEIN das ist er nicht. Lehrt ihm dass er viel Ruhe braucht um kleine Erlebnisse verarbeiten zu können.

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Kommentare: 1
  • #1

    Claudia (Freitag, 21 Juli 2017 21:29)

    Hi, niemand macht alles perfekt. �Liebe und Geduld ist bei der Welpenerziehung ganz wichtig. Lg Claudia